Kverneland: ISOBUS-Visionär geht in den Ruhestand

Ton van der Voort van der Kleij ist ein Name, den viele Menschen in der Landtechnik kennen. Er startete 1982 als Projektleiter Elektronik bei Vicon in Nieuw-Vennep (Niederlande) und baute eine Elektronikabteilung für Landmaschinen auf, die heute Kverneland Group Mechatronics heißt. 
Eine seiner größten Erfiindungen ist die Entwicklung eines seriellen CAN-Bus Kommunikationssystems zwischen Traktor und Arbeitsgerät Mitte der 80er Jahre, für das er ein Patent erwarb. Van der Voort hatte die Vision, dieses System für alle Hersteller zu öffnen, zum Industriestandard werden zu lassen und als Grundlage für viele ISOBUS-Entwicklungen zu nutzen. Dabei war die Freigabe dieses Patents im Jahr 2001 ein entscheidender Meilenstein für die Akzeptanz des heutigen ISOBUS durch die Landtechnik.
Nach 43 Jahren in der Branche verabschiedet sich Ton van der Voort nun in den Ruhestand. Sein offiziell letzter Tag bei Kverneland Group Mechatronics war der 1. Juli. Jetzt wird er gemeinsam mit seiner Frau den persönlichen Hobbys mehr Zeit widmen. Seine Verbindung zur Landwirtschaft bleibt jedoch bestehen, indem er sich als Hobbywinzer in Portugal versucht.